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Es wird viele Nachrufe über ihn als Multi-Genie geben. Zweifellos war er ein unglaublich vielfältiger Mann. Viele werden ihm nachrufen, welch ein wundervoller Mensch er gewesen ist. Er hat es jedem leicht gemacht, eine gute Beziehung zu ihm zu haben. Es wird viele Nachrufe über sein herausragendes wissenschaftliches Werk geben. Aber niemand wird klarer darüber sprechen können, als er es selbst getan hat. Mit seiner Kybernetik erster und zweiter Ordnung und mit seiner trivialen und nichttrivialen Maschine hat er aufgezeigt, wie notwendig es heute ist und in der Zukunft werden wird, tragfähige Brücken - gebaut aus ausreichend tief durchdachtem Handlungswissen - zwischen Bildungswissen, Regeln, Gesetzen und aktuellen Situationen zu schlagen. Mit seiner unbestechlichen Logik und Klarheit wird er mit seiner konstruktiven und verantwortungsbewussten, die Anzahl der Möglichkeiten vermehrenden Lebens- und Weltsicht als einer der größten Philosophen unserer Zeit in die Geschichte eingehen. Über einen Denker wie ihn sagt man am besten entweder sehr viel oder aus tiefstem Respekt nur sehr wenig. Es ist eine Wort-Kreation über ihn und sein Denken entstanden, die ihn und sein Leben wohl am besten zum Ausdruck bringt: Kybern-Ethik. Unsere letzte Gelegenheit, ihn zu sehen und vor seinem großen ein herzliches kleines Fest mit ihm zu feiern, war in Wien im Oktober 2001 zu seinem 90. Geburtstag. Seine Heimatstadt hat ihm viel bedeutet. Lieber Heinz, großen, großen Dank für all die "Feste", die wir mit Dir feiern durften.
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